ECSIT 

 

ECSIT - Ergebnisse nach halber Projektlaufzeit

Das starke Wachstum des weltweiten Warenverkehrs führt zu einem steigenden Bedarf an effizienten Sicherheitslösungen in der Warenkette. Illegal in einen Seefrachtcontainer eingebrachte Gefahrstoffe können die Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft empfindlich stören. Vor diesem Hintergrund stehen die Beteiligten der Warenkette in der Verantwortung, Prozesse sicherer zu gestalten. Zusätzlicher Druck auf die Seehafenterminals entsteht durch Vorschriften der USA zum Durchleuchten aller Seecontainer in den Entsendehäfen ab 2012. Das H.R.1-Gesetz der USA, auch als „100%-Scanning-Gesetz“ bezeichnet, erfordert eine massive Aufstockung der bereits jetzt an den Häfen vorhandenen Kapazitäten zur Überprüfung von Seefrachtcontainern. Die Durchleuchtung aller US-Exportcontainer lässt sich mit der zurzeit vorhandenen Technologie nicht realisieren, ohne einen Engpass in der Hafenlogistik zu riskieren.

Deutschland und die EU lehnen diese Vorschriften als kostenintensiv und nur bedingt wirksam ab. Um aber gewappnet zu sein, fördert das BMBF im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms der Bundesregierung das Forschungsprojekt ECSIT (Erhöhung der Containersicherheit durch berührungslose Inspektion im Hafen-Terminal), das vom Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen initiiert wurde. Es untersucht, ob und wie die Vorgaben des im Jahre 2007 vom US-Kongress erlassenen sogenannten H.R.1 Gesetzes bezüglich eines 100 % Containerscannings umgesetzt werden könnten.

Das vollständige Dokument kann unter ECSIT Ergebnisse - nach halber Projektlaufzeit.pdf eingesehen werden.