ECSIT 

 

Vorgehensweise

Bei ECSIT geht es um die Entwicklung eines Gesamtansatzes, mit dem eine große Anzahl von Containern berührungslos inspiziert werden kann, ohne die Sicherheit und Performance des Hafenterminals zu beeinträchtigen. Ziel ist es, das System in die bestehenden Betriebsabläufe bestmöglich einzubinden.
Im Vorhaben werden, beispielhaft am Containerterminal Bremerhaven, Sicherheitsrisiken und Anforderungen der Betroffenen analysiert. Die Erforschung von Technologien zur Identifikation von radioaktiver Strahlung und die Erarbeitung von schnellen, bildgebenden Verfahren zum Durchleuchten von Frachtcontainern stellen technische Herausforderungen des Vorhabens dar.

ECSIT leistet durch diesen übergreifenden Ansatz einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Warenketten vor einer negativen Beeinträchtigung der Containersicherheit und der Versorgungssicherheit der Bevölkerung. Durch den Einbezug relevanter Betroffener durch assoziierte Partnerschaft, einen Beirat und eine Usergroup werden die Grundlagen für Akzeptanz, Anwendbarkeit, Standardisierung und Verbreitung der Ergebnisse bereits während des Forschungsvorhabens geschaffen.

Die Abbildung zeigt einen Teil des Bremerhavener Hafens mit dem Containerterminal in Bremerhaven. Jeder vierte Container von Europa in die USA wird über Bremerhaven umgeschlagen. Daher bietet das Containerterminal Bremerhaven eine ideale Testumgebung für die Implementierung neuer Technologien zur Erfüllung des 100% Scanninggesetzes.

Abbildung: Containerterminal Bremerhaven (Quelle: bremenports GmbH & Co. KG)